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Der Künstler Dieter Duhm,
2006
„Zur Vielzahl meiner parallelen Tätigkeiten:
Ich bin seit etlichen Jahren dabei, mit einer wachsenden
Gruppe von Menschen ein Denkmodell zu erarbeiten für
eine planetarische Zukunft ohne Krieg.
Für dieses Denkmodell liegen bereits solide soziale,
ökologische und technologische Konzepte vor. Diese
Konzepte sollen an ausgewählten Orten der Erde zusammengebracht
und weiterentwickelt werden, um reale Pilotmodelle für
eine gewaltfreie Erde zu entwickeln. Aus diesem Ansatz ist
seit 1995 die Forschungssiedlung Tamera in Portugal hervorgegangen
sowie ein internationales Netzwerk für die Gründung
von Heilungsbiotopen und Friedensdörfern in aller Welt.
Das Ganze war eine Forschungsarbeit im wissenschaftlichen,
sozialen, sexuellen, spirituellen und künstlerischen
Bereich. Die Zeit, die dabei für künstlerische
Betätigung übrig blieb, war zu gering für
kontinuierliches Arbeiten. Ich hoffe aber, demnächst
in meine Parallelwelt umsteigen zu können und mich
ganz mit dem „Do der Kunst“ zu verbinden.
In meinem Leben gehörten immer drei Themen zusammen:
Liebe, Kunst und Religion. Ich will nicht behaupten, daß
meine Werke bereits dem entsprechen, was ich im Tiefsten
unter Kunst verstehe und was ich in den kommenden Jahren
anstrebe. Vieles spielt sich bisher nur in meinem Kopf ab.
Ich hatte noch keine Zeit es zu verwirklichen. Ich denke
dabei vor allem an eine Malerei aus der Verbundenheit, die
auch im Kieselstein das Heilige und das Ewige findet. Es
ist eine Art von Malerei, die dann entsteht, wenn wir uns
ganz für den Weltenstoff öffnen und ihm den Pinsel
in die Hand geben, damit er in unserem Tun die Transformation
vollziehe, zu der wir alle unterwegs sind. Einige meiner
Gemälde und Zeichnungen sind bereits auf diese Art
entstanden.
Das Wesen dieser Kunst ist die Freude an der Wiederverbindung
mit der Schöpfung. Es ist die neuerliche Öffnung
jener verstopften Kanäle, durch die unseren Ahnen die
Kraft zuströmte, Steinkreise zu errichten und den Hymnus
der Welt zu beantworten durch Tempel, Kult und Kunst. In
diesem Sinne glaube ich, daß Kunst zu den Grundlagen
einer neuen menschheitlichen Kultur gehört.
Wir sind ein Organ der Schöpfung. Je mehr ich begreife,
desto weniger folge ich einem privaten Willen. In der Kunst
so wenig wie im Eros und in der Liebe.
Was hat Cézanne immer wieder vor seinen Berg, den
Mont Sainte-Victoire, getrieben? Und Amadeo Modigliani:
In was war er so endlos verliebt, daß er immer und
immer wieder die fast gleichen Frauenakte malen mußte?
Hier, in der Natur wie im Eros und in der Begegnung der
Geschlechter, liegt immer noch ein unendlicher, unerlöster,
wunderbarer Zauber, der uns immer wieder heimsuchen wird,
bis wir bereit sind, zu verstehen...
Aus: Der heilige Gral des
Mannes ist die Frau
Malerei
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| "Quasimodo und Esmeralda" |
"Die Beiden" |
"Bach im Herbst" |
"Vorfrühling in Leuterstal" |
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| "Blick in die Landschaft" |
"Blick auf die Mira" |
"Wiese im Juni" |
"Portugiesischer Sommer" |
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| "Sonnenaufgang vor meinem Zelt" |
"Afrikanisches Liebeslied",
1,2 und 3 |
"Frau am Strand" |
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| Tamera Guesthouse Gallery
- Preise auf
Anfrage |
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| "Unser Bergdorf" |
"Blick auf die Mira in Milfontes" |
"Puebloteich" |
"Schönheit im Mai" |
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| "Baum an der Straße" |
"Portugiesischer Sommer 2001" |
"Fluss bei Odeceixe" |
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Aquarelle
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| "Herbstlandschaft" |
"Dorf in Portugal" |
"Am Bodensee" |
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| "O Mensch gib acht" |
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Zeichnungen
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| "Aktzeichnung" |
"Heike" |
"Heike, Bodega" |
"Heike beim Füßekratzen" |
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