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ZUKUNFT OHNE KRIEG |
| Theorie der globalen Heilung |
ISBN 978-3-927266-22-3
160 S., geb., Hardcover
Preis: 12,80 €, 19,80 Sfr
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Gibt es
eine realistische Chance auf einen weltweiten Frieden?
Wird es in absehbarer Zeit eine Erde geben, auf der
die Waffen ein für alle Mal schweigen? Werden in
nicht allzu ferner Zukunft Flüsse wieder ihrem
natürlichen Lauf folgen, Tiere für immer aus
Käfigen befreit sein, alle Kinder dieser Welt genügend
Heimat und genügend Brot haben? |
Einer, der das für möglich
hält, ist Dr. Dieter Duhm, geb. 1942 in Berlin, Soziologe,
Psychoanalytiker, ehemals Marxist und einer der führenden
Köpfe der 68er-Studentenbewegung in Deutschland. Erschüttert
über das Ausmaß der globalen Gewalt, zieht er
sich Mitte der Siebziger Jahre zurück, lehnt sogar
mehrere Professurangebote ab, um in aller Radikalität
und Ruhe ein Denkmodell zu erarbeiten für eine Zukunft
ohne Krieg. Er entwickelt den „Plan der Heilungsbiotope“,
ein Konzept für einen globalen Frieden.
Es basiert unter anderem auf der Erkenntnis der modernen
Naturwissenschaft, dass nicht das Atom, sondern die Information
Baustein aller Materie ist. Die Erde mit ihrer Atmosphäre
und ihrem Magnetfeld, mit ihren Gewässern, Landschaften
und Lebewesen ist ein einheitlicher, schwingender Lebenskörper.
Er ist heilbar, wie auch ein menschlicher Körper heilbar
ist, wenn man ein entsprechendes Medikament, bzw. eine entsprechende
Information, eingibt.
Die heilende Information setzt da an, wo Kriege täglich
neu entstehen: im Zusammenleben von Menschen. Hier ist eine
tief greifende Veränderung verlangt. Worte und Appelle
allein genügen nicht. Wirklicher Friede entsteht nicht
aus Parolen und ist weit mehr als die bloße Abwesenheit
von Krieg. Die gesuchte Friedensinformation geht aus sozialen
Strukturen hervor, in denen die ethischen Grundwerte wie
Anteilnahme, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung
und Solidarität nicht zerstört, sondern erzeugt
und bewahrt werden. Im tiefsten Kern ist Frieden die Erfahrung
von Vertrauen zwischen Menschen, vor allem Vertrauen zwischen
Mann und Frau. Es ist wie das Erlernen eines neuen Alphabets
nach einer Epoche des Geschlechterkampfes, der Unterdrückung
der Frau, der Trennung zwischen dem heiligen und erotischen
Aspekt der Schöpfung. Hier, in der Versöhnung
von Mann und Frau ist die tiefste und sensibelste Heilungsarbeit
verlangt, denn „es kann
auf der Welt keinen Frieden geben, solange in der Liebe
Krieg ist.“ (D. Duhm)
Frieden ist aber auch die Erfahrung von Vertrauen zwischen
Mensch und Natur. Wo der Mensch Tiere, auch sog. Ungeziefer
bekämpft, herrscht strukturell Krieg, Ausgrenzung,
Feindschaft. Alle Geschöpfe aber haben ein Recht, in
Freiheit und Würde zu leben. Alle sind Teil der einen
großen Familie des Lebens. Friede verlangt eine Veränderung
unserer Lebensgewohnheiten, von der Art unserer Ernährung
angefangen, über unsere Umgang mit den Elementen und
Ressourcen, bis hin zur Energiegewinnung, zur Medizin oder
zum Anbau unserer Nahrungsmittel.
Das gesellschaftliche Sein bestimmt
das Bewusstsein, hatte schon Marx gesagt. An dieser Stelle
ist Dieter Duhm Marxist geblieben: Es ist ein neu zu erschaffendes
gesellschaftliches Sein, das mehr als alles andere darüber
entscheidet, ob der Mensch seine ursprüngliche humane
Seele und sein reines Herz wiederfindet und ihnen gemäß
leben lernt. Allein durch gute Absicht schafft er es nicht,
wie zweitausend Jahre Christentum und die aufrichtigen Versuche
von Millionen von Menschen beweisen.
Es braucht Orte, an denen die Bedingungen für ein friedliches
Zusammenleben erforscht und konkret verwirklicht werden
können. Dieter Duhm nennt sie „Heilungsbiotope“.
Sie wirken wie Akupunkturpunkte einer neuen Zukunft im Leib
der Erde. Die Lebensenergien, die sich in der Kultur des
Krieges dauernd gegeneinander richten, sollen hier, an wenigen
Punkten der Erde, kohärent fließen, auf eine
gemeinsame Vision hin. Dadurch entfalten sie ihre ungeheure
Kraft.
Dieter Duhm geht davon aus, dass nur wenige solcher Zentren
weltweit genügen könnten, um das „Informationsfeld“
der Gewalt zu kippen. Er ist nicht der erste, der diese
Möglichkeit sieht. Der Quantenphysiker David Bohm erwähnte
sie, auch spirituelle Lehrer wie Sri Aurobindo (Indien),
Satprem (sein Schüler) oder Dhyani Iwahoo (Führerin
der Tsalagi, USA) und Teilhard de Charding.
Hinter dem „Plan der Heilungsbiotope“ steht
also die Idee, einige solcher Zentren mit jeweils einigen
Hundert Mitarbeitern auf der Erde aufzubauen. Sie bilden
zusammen die mikroskopisch kleine Veränderung, die
aufgrund bestimmter Strukturen der Wirklichkeit eine große
Auswirkung auf das Ganze haben wird.
Dieter Duhm: „Entscheidend
für den Erfolg solcher Friedensprojekte ist nicht,
wie groß und stark sie sind im Vergleich zu den bestehenden
Gewaltapparaten, sondern wie umfassend und komplex sie sind,
wie viele Elemente des Lebens sie auf gute Weise in sich
zusammenfügen und vereinigen. In den Feldbildungen
der Evolution gilt nicht das Recht des Stärkeren, sondern
der Erfolg des Umfassenderen. Andernfalls hätte sich
keine neue Entwicklung durchsetzen können, denn sie
haben alle klein und unscheinbar begonnen.“
Mit dem Aufbau eines ersten solchen
Zentrums wurde 1995 begonnen. Nach langjähriger Vorbereitung
gründete Dieter Duhm zusammen mit seiner Partnerin
Sabine Lichtenfels (Theologin), Charly Rainer Ehrenpreis
(Physiker) und anderen ein erstes Heilungsbiotop, Tamera,
in Portugal. Heute arbeiten dort etwa 150 Menschen am Aufbau
einer Lebensform ohne Angst, ohne Lüge und Gewalt.
Es entstanden das Institut für globale Friedensarbeit,
der Politischer Ashram, das Kunstzentrum, der Platz der
Kinder, Werkstätten, Aufforstungsanlagen, die Pilgerherberge,
die Liebesschule. Der Aufbau eines „Solar Village“,
eine energieautarke Wohnanlage für Krisengebiete, wird
vorbereitet. Im Frühjahr 2006 begann das „Experiment
Monte Cerro“, eine dreijährige Ausbildungszeit
für junge Friedensarbeiter.
Tamera unterstützt Friedensprojekte in aller Welt,
kooperiert mit dem Friedensdorf San José de Apartadó
und der „Universität des Widerstandes“
in Kolumbien, mit Initiativen in Israel und Palästina
(u.a. Neve Shalom/Wahat al Salaam in Israel, CCRR, Holylandtrust
in Palästina), pflegt Kontakte zum Global Ecovillage
Network, zum Barefoot College in Indien, zu Vertretern indigener
Völker, zu Erfindern, Solartechnologen, Friedensjournalisten
und Zukunftsarbeitern.
Heute steht der Aufbau von Tamera vor einer neuen Größenordnung.
Bis hierher konnte der „Plan der Heilungsbiotope“
aus „eigener Kraft“, mit finanzieller Unterstützung
durch Freunde und Bekannte und ohne nennenswerte Öffentlichkeit
verwirklicht werden. Jetzt aber braucht es internationalen
Schutz und Aufmerksamkeit, Unterstützung durch eine
globale Bewegung, durch Medien und Großsponsoren.
Es braucht eine weltweite Kooperative entschlossener Menschen,
welche die neuen Gemeinwesen aufbauen.
Die Erde ist heilbar, wenn wir es mit
aller Kraft wollen und tun!
Einige Stimmen zum Buch:
An einer solchen Perspektive mitzuarbeiten,
ist für uns, die wir zur Zeit in Palästina unter
Besatzung leben, nicht nur eine Antwort darauf, wie wir
die Besatzung beenden, sondern auch, wie wir zukünftige
Konflikte vermeiden, wenn die Besatzung einmal beendet sein
wird.“
Sami Awad (Bethlehem, Palästina,
Direktor des „Holy Land Trust“, Lehrer für
Gewaltfreiheit)
Dieter Duhm übergibt uns hier
die profunde Anleitung für einen gelebten Friedens,
anstatt nur darüber zu debattieren, wie eine Zukunft
ohne Krieg zu schaffen sei. Ein herausragendes Buch. Ein
„Muß“ für alle, die Frieden verwirklichen
wollen!
Arun Gandhi, (USA, Präsident des
Gandhi-Instituts für Gewaltfreiheit, Enkel Mahatma
Gandhis)
Verlag Meiga, Thomas-Müntzer-Str.6,
D-14827 Wiesenburg,
Tel: +49 (0)33841 - 30538, Fax: - 38550
Email: info@verlag-meiga.org
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