Revolution für
einen globalen Frieden.
Stellungnahme
zum Krieg in unserer Zeit.
Ich möchte die Wahrheit
sagen und trotzdem dem Frieden dienen. Ich danke den Friedensbewegungen
und den Demonstrationen in aller Welt. Vielleicht haben
nie so viele Menschen für den Frieden demonstriert
wie jetzt (Februar und März 2003). Ein Dank - für
dieses Mal - auch an den deutschen Bundeskanzler Gerhard
Schröder für sein standhaftes Nein zu diesem Krieg.
Die Demonstrationen dürfen jetzt nicht aufhören,
sie könnten eine historische Wende einleiten für
die ganze Erde. Die Welt steht vor einer neuen Entscheidung,
die bisherigen Machtgruppen haben keine einheitlichen Konzepte
mehr. Die Friedensbewegung braucht jetzt einen globalen
Friedensplan für eine neue Erde.
Wir sind Zeuge einer falschen Zivilisation, der wir selber
angehören. Wir erleben den Krieg zweier barbarischer
Kulturen und Regierungen. Die Barbarei der US-amerikanischen
Regierung und die Barbarei der Diktatur im Irak sind zwei
Aspekte derselben Geschichte und desselben Kontinuums der
Gewalt. Hier geschieht dasselbe Unrecht wie in Israel/Palästina,
in Tschetschenien, im Balkan, in Lateinamerika, in Afrika,
Indonesien und fast überall auf der Erde.
Krieg ist die Zuspitzung
innerer Konflikte im Ganzen der Menschheit. Es ist nicht
nur die Barbarei eines einzelnen Landes oder einer einzelnen
Regierung. Es ist (im ganzheitlichen System der Welt) auch
die Barbarei unserer eigenen Konsumgewohnheiten, die weitgehend
auf Gewalt beruhen: Gewalt gegen die Dritte Welt, Gewalt
gegen die Natur, Gewalt gegen Tiere. Es ist die Barbarei
von Schlachthöfen, Pelztierfarmen, Tierlabors. Was
Menschen den Tieren antun, das tun sie immer irgendwann
auch den Menschen an. Es ist die Barbarei, mit der sie Millionen
von Kühen und Schafen grausam gemordet haben wegen
BSE oder MKS, obwohl keine wirklichen medizinischen Gründe
dafür vorlagen. (Man weiß längst, daß
die Maul- und Klauenseuche nicht tödlich ist und daß
sie medizinisch geheilt werden kann.). Wie lange wollen
wir noch an Mediziner, an Medien, an Behörden und Politiker
glauben, die solche Massaker anrichten oder befürworten?
Wie lange wollen wir noch verharren in der Barbarei einer
Zivilisation, deren Profit und Konsum auf der alltäglichen
Tötung Tausender unschuldiger Mitgeschöpfe besteht?
Der neue Krieg ist die logische Fortsetzung eines weltweiten
Wahnsinns, wo die alltägliche Tötung von Lebewesen
auf den Speiseplänen der Restaurants, auf den Rezepten
von Ärzten oder in den Aktienkursen der Börsen
zu lesen ist. Der Mord wird uns keimfrei vermittelt durch
Zahlen, Tabellen und elektronische Technologie. Der tägliche
Massenmord ist ein unauffälliger Teil unseres gesamten
Lebenssystems geworden. Hinter den sauberen Medikamenten,
Kosmetikartikeln oder Börsenzahlen steht das namenlose
Elend der gequälten Kreatur. Diese Qual ist längst
global geworden. Das Stichwort dafür heißt „Globalisierung“.
Es ist die Globalisierung der Gewalt. Wir aber brauchen
die Globalisierung des Friedens. Die Lebenskräfte der
Evolution müssen in eine neue Richtung gelenkt werden.
Die neue Lenkung von Ki
Ki oder CH´í war in der östlichen Tradition
ein Name für die universelle (göttliche) Lebenskraft.
Sie wirkt in allen Dingen und bringt überall neues
Lebens hervor. Der Irak-Krieg ist - wie alle Kriege - die
Folge einer falsch gerichteten Lebenskraft. Es gibt eine
Therapiemethode, die Rei-Ki genannt wird. Sie dient der
Regeneration und neuen Ausrichtung von Ki. Wir brauchen
aber heute nicht nur Reiki für einzelne Patienten,
wir brauchen Reiki für die ganze Gesellschaft, die
ganze Menschheit und die ganze Erde. Es ist die Kraft Ki,
die im göttlichen Universum alle Dinge zusammenfügt.
Es sind geistige Muster, die darüber entscheiden, ob
diese Kraft in gute oder schlechte Bahnen gerät. Die
menschliche Zivilisation der patriarchalen Epoche war so
aufgebaut, daß diese Kraft in gewalttätige, grausame
Richtungen gelenkt wurde. Wir brauchen eine andere Zivilisation,
eine neue Richtung der Evolution, ein neues gesellschaftliches
Gefäß für die Sammlung und Lenkung der universellen
Lebenskraft. Die gesellschaftlichen Strukturen, in denen
Menschen zusammenleben, ihre Tradition, ihre Gesetze, ihre
Wirtschaft, ihr politisches System, ihre Sexualordnung und
ihre Religion sind ein Kanalsystem für die Lenkung
von Ki. Die Richtung, in der Ki kanalisiert wird, entscheidet
über Glück oder Unglück im irdischen Leben.
Wir stehen heute vor der Aufgabe, neue Kanalsysteme des
Lebens zu entwickeln, in denen die Ki-Kräfte zu Harmonie
und Freude führen für alle Lebewesen. Dies ist
der Sinn des von uns vor vielen Jahren ins Leben gerufenen
Projekts der HEILUNGSBIOTOPE.
Es ist nicht leicht, in
so einer Zeit zu leben, in der überall auf der Erde
derartige Kriege geführt werden. Es ist schwer, die
amerikanische Propaganda zu ertragen, die nicht nur gegen
den Feind, sondern auch auf das eigene Volk gerichtet ist,
damit es bereit ist, dem Unrecht zuzustimmen. Der frühere
amerikanische Präsident Jimmy Carter hat gesagt: Dieser
Krieg ist eine Verletzung aller Menschenrechte. Und der
frühere amerikanische Verteidigungsminister Clark hat
ein Buch geschrieben über den letzten Golfkrieg, wo
er beschreibt, was hinter der öffentlichen Propaganda
wirklich geschah. Er bezeichnete es als eine einzige Kette
von Verbrechen. Es wäre eine Pflichtlektüre für
die ganze westliche Welt. Wenn wir diese Dinge zur Kenntnis
nehmen, müssen wir umdenken. Wir alle müssen umdenken.
Das ist kein Anti-Amerikanismus, denn diese Zeugen sind
hochrangige Amerikaner. Ebensowenig handelt es sich um Antisemitismus,
wenn wir heute die israelische Politik in Palästina
verurteilen. Auch die Beduinen, die im Negev (israelische
Wüste) aus ihren Siedlungen vertrieben wurden, sind
Semiten. Wollen wir deshalb die Israelis als Antisemiten
bezeichnen? Es ist schwer, mitzuerleben, mit welchen Vokabeln
heute die Wahrheit verdrängt wird.
Es ist auch schwer, mitanzusehen, wie wenige unserer früheren
Freunde und Mitstreiter noch bereit sind, die wirklichen
Hintergründe zu erkennen und zu nennen. Sie haben sich
ja selber längst schon etabliert, haben längst
ihren eigenen Jargon gefunden, um ihre geistige Abstinenz
zu entschuldigen. Nur wenige Genossen, die 1968 auf die
Straßen gingen, sind heute noch bereit, ihren sechzigjährigen
Hintern zu erheben und noch einmal für eine bessere
Welt zu kämpfen. Sie alle hatten früher die heilige
Wut gegen das weltweite Unrecht des Imperialismus, aber
sie hatten keine Perspektive. Und so kehrten sie in das
System zurück, aus dem sie gekommen waren.
Die Menschheit ist ein Ganzes,
ein Holon, ein Kontinuum. Dieser Krieg ist wie die vorigen
in Vietnam, in Lateinamerika, in Jugoslawien oder Tschetschenien
die Zuspitzung einer Lebensform, an der wir alle beteiligt
sind. Es geht nicht mehr nur um das NEIN zu diesem Krieg.
Wie viele solche NEINS sind schon ausgerufen worden in den
letzten fünfzig Jahren! Wie stark war schon Rosa Luxemburg
vor 90 Jahren betroffen von der Tatsache einer falsch gelaufenen
Menschheit. Als ihre Freundin sie fragte: „Müssen
wir nicht aus der Partei austreten?“ hat sie zurückgefragt:
„Müssen wir nicht aus der ganzen Menschheit austreten?“
Es geht um den Austritt aus dem Wahnsinn der gegenwärtigen
Zivilisation und um den Eintritt in eine neue Form des Lebens
auf der Erde.
Das innere Drama
Was jetzt passiert, ist immer auch ein Teil von uns selbst.
Äußerlich geht es um Öl, um Rohstoffe, um
Territorien und Macht. Gleichzeitig ist es die Verlängerung
innerer Konflikte nach außen, die sich heute auf dieser
häßlichen Weltenbühne abspielt. Es sind
ungelöste innere Konflikte im Kontinuum der derzeitigen
Menschheit, welche diese Kriege herbeiführen. Es sind
meistens ganz elementare menschliche Konflikte, die sich
dann irgendwann explosionsartig entladen: Konflikte um Liebe
und Verlassenheit, Sexualität und Religion, Anerkennung
und Verurteilung, Verletzung und Rache, uneingelöste
Sehnsüchte nach Eros, Heimat und Gemeinschaft. Konflikte
eines inneren Dramas, welches in der einen oder anderen
Form in allen Kulturen auftrat, die sich gegen die leiblichen
und weiblichen Kräfte des Lebens gerichtet haben. Solange
wir in gesellschaftlichen Systemen leben, welche schon in
Kindern die positive Lebenskraft zerbrechen, werden wir
uns über Krieg und Terror nicht beklagen dürfen.
Der Schrei gegen den Krieg
muß ein Schrei gegen unsere ganze Gesellschaft werden.
Und er muß sich verwandeln in den unbeirrbaren Willen
für den Aufbau einer neuen humanen Welt. Wir haben
das Wissen, das wir dafür brauchen. Die Weichen für
eine humane Welt werden im Inneren unserer eigenen Seele
gestellt. Liebe, Vertrauen, Wärme und Wahrheit - was
wir Menschen hier bekommen oder nicht bekommen, das entscheidet
mehr als alles andere über Krieg oder Frieden in der
Welt. Ob sich die gesunde Lebenskraft in einer weichen Atmosphäre
von Vertrauen und Wärme in Kinderherzen sammeln kann,
ob Liebende ohne Angst und Lüge, ohne Unterdrückung
und falsche Moral sich begegnen können: das entscheidet
weltweit über die Kanalisierung von Ki und über
das Schicksal der Völker.
Hätte Adolf Hitler seine satanischen Pläne entwickeln
können, wenn er nicht seinen Vater Alois gehabt hätte,
der ihn dermaßen erniedrigt und geschlagen hat? Hätte
der Alois ihn so geschlagen, wenn er in Freude und sinnlicher
Liebe hätte zusammenleben können mit seiner Gattin
Klara (Mutter von Adolf Hitler)? Auch Alois war einmal ein
Kind, das nichts Böses im Sinn hatte. Hätte Wladimir
Putin seine Gräueltaten gegen Tschetschenien inszenieren
können, wenn er eine liebende und wissende Mutter gehabt
hätte? Hätte der Diktator Milosevic in Jugoslawien
diesen Terror veranstaltet, wenn er nicht als Kind miterlebt
hätte, wie seine beiden Eltern Selbstmord begangen
haben? Hätte der Bauernsohn Saddam Hussein eine so
gewalttätige Karriere gemacht, wenn er nicht in einem
so harten Milieu aufgewachsen wäre und den Selbstmord
seines Vaters miterlebt hätte? Wer sich für solche
Hintergründe interessiert, dem seien die Bücher
von Alice Miller ans Herz gelegt. Sie hat eine erschütternde
Darstellung gebracht mit dem Titel „Adolf Hitler -
Von Seelenmorden an Kindern zur Vernichtung ganzer Völker“
(in dem Buch „Abbruch der Schweigemauer“).
Wir müssen weiterfragen: Würden 300.000 junge
Soldaten, die jetzt für den Krieg bereitstehen, wirklich
den Befehlen gehorchen, wenn sie eine andere Perspektive
hätten für ihre Kraft, ihren Mut, ihre Sehnsucht
nach Abenteuer und Gemeinschaft? Könnte es überhaupt
eine militärische Welt geben, die auf Befehl und Gehorsam
basiert, wenn die Menschen es gelernt hätten, in Liebe,
Neugier und Vertrauen dem göttlichen Lebensstrom zu
folgen und dabei ihre eigene Quelle zu finden? Kein Mensch,
der seine eigene Quelle gefunden hat, gehorcht einem abstrakten
Befehl zum Töten. Kein junger Mann, der gerade ein
Mädchen geliebt hat, käme auf den Gedanken, auch
nur ein Kaninchen zu quälen.
Das innere Drama der Menschheit muß aufgelöst
werden, wenn wir eine Erde ohne Krieg erzeugen wollen. Solange
in der Liebe Krieg ist, kann es keinen Frieden in der Welt
geben. Das gilt für uns im Westen genauso wie für
die Wüstensöhne Allahs oder die jüdischen
Glaubensbrüder des Alten Testaments. Eine Religion,
die uns von der sinnlichen Liebe und von der großen
Freude der Geschlechter trennt, wird immer Krieg verursachen.
Wir erleben jetzt die Endphase eines Zeitalters, wo fast
die ganze Menschheit geglaubt hat, dadurch fromm und tugendhaft
zu sein, daß sie ihre innersten Sehnsüchte bekämpft.
Am Ende dieses Zeitalters erkennen wir den realen Schmerz,
den wir uns und allen Wesen zugefügt haben durch die
Tradition unheimlicher Liebesverbote. Die Menschheit hat
ihren Anker im Himmel gesucht und dabei vergessen, daß
sie ihn auch auf der Erde haben könnte. Die Gewalt
und Grausamkeit, die Jahrtausende lang ausgeübt worden
ist gegen den sinnlichen Leib, gegen die Frauen, gegen die
Erde und gegen alle Kreatur, hat sich wie ein saurer Regen
von Angst und Gewalt über die ganze Menschheit gelegt.
Die Folgen sind immer Krankheit oder Krieg. Den Millionen
psychosomatischer Patienten entsprechen die Millionen Toten
auf den Schlachtfeldern.
Der jetzige Krieg ist ebensowenig
ein „Unglücksfall“ wie der deutsche Faschismus
vor sechzig Jahren. Er wurde systematisch herbeigeführt
durch gesellschaftliche Kräfte, welche aus der Zerstörung
von Liebe und Leben ihren Profit ziehen. Die gegenwärtigen
Kriege sind auf kollektiver Ebene dasselbe wie das, was
auf individueller Ebene als Mord bezeichnet wird. Hier helfen
keine Strafgesetzbücher, sonst müßte das
Urteil, das George Bush vor fünf Jahren als Gouverneur
von Texas gegen den jungen Gary Graham (ein Schwarzer) bestätigt
hatte, heute ihn selber treffen: die Todesstrafe. (Der Unterschied
ist: Gary Graham war nach den Zeugenaussagen höchst
wahrscheinlich unschuldig.) Die Welt aber braucht keine
Todesstrafen, sie braucht eine neue Orientierung ihrer schöpferischen
Energien. Jesus war ein Revolutionär für den Frieden.
Er hat gesagt: „Richtet nicht, auf daß ihr nicht
gerichtet werdet.“ Es ist ein schweres Wort. Wir wollen
uns dennoch daran halten.
Sie haben ausgerechnet, daß im letzten Irak-Krieg
etwa 3000 Zivilisten getötet wurden. Sie haben ausgerechnet,
daß in dem jetzigen Krieg etwa 500.000 Zivilisten
sterben könnten. Zivilisten: das sind Kinder, Jugendliche,
Frauen und Männer, die ohnehin schon ein schweres Leben
haben und nichts dringender brauchen als Ruhe, Frieden,
Heimat.
Was hier geplant und durchgeführt wird, erinnert auch
an Vietnam. Es ist reale Apokalypse für alle Betroffenen.
Apokalypse now“ - das war schon der Titel eines Filmes
über den Vietnamkrieg, wo jemand den Mut hatte, aus
der Nähe zu zeigen, was dort geschah.. Wenn wir durch
einen Zoomer das in die Nähe holen könnten, was
auf den gegenwärtigen Kriegsschauplätzen der Welt
real geschieht, dann sähen wir die pure Hölle.
Es gäbe für unser Sehvermögen keine andere
Grenze als die des absoluten Entsetzens. Hier können
kaum noch Tränen geweint werden, denn alles ist schon
leergeweint. Wenn wir sehen, was Menschen sich gegenseitig
antun, dann wissen wir, daß etwas Grundsätzliches
falsch gelaufen ist auf der Erde.
Die Verdrängung
Die etablierte Gesellschaft hat sich an die Betäubungen
durch Konsum, Medien und falsche Propheten gewöhnt.
Wenn ich sage, daß das Massaker in vielen Ländern
eingeleitet oder unterstützt wird von westlichen Machtgruppen,
Banken, Militärs, Logen und Geheimdiensten, dann trifft
mich eine Welle der Empörung. Wenn ich sage, daß
die großen Terroranschläge unserer Zeit zum großen
Teil nicht von Terroristen, sondern von den Hintermännern
westlicher Regierungen, Militärs und Geheimdienste
geplant worden ist, dann brüllen sie fast vor Empörung.
bevor sie die Tatsachen, die Informationen und die Quellen
zur Kenntnis nehmen. (Wir haben im Februar 2003 die Informationen
über Zusammenhänge und Quellen in unserem Netzwerk
verschickt, daraufhin verstummte der Protest. Ich bitte
um Kenntnisnahme.) Wenn ich sage, daß einige amerikanische
und israelische Gruppen schon seit langem planen, die Palästinenser
zu vertreiben oder in Reservate einzusperren wie einst die
Indianer, dann versagen sie mir jegliche intellektuelle
Ehrenhaftigkeit. Sehen wir eigentlich noch, was die israelischen
Militärs im Moment im Gazastreifen tun, jetzt, wo alle
Welt auf den Irak schaut?
Die allgemeine Verdrängung funktioniert noch ähnlich
wie in der Zeit des deutschen Nationalsozialismus, als man
unseren Eltern etwas von den Konzentrationslagern erzählt
hat. Sie wollten es nicht wahrhaben und sprachen deshalb
sofort von „feindlicher Propaganda“. Aber es
war wahr! Diese Wahrheit war damals so schwer zu ertragen
wie die Wahrheit, die heute hinter dem Begriff der „Globalisierung“
steckt. Man wählt deshalb nicht die Wahrheit, sondern
die Ruhe der sogenannten Normalität. Sie wollen oder
können nicht wahrhaben, wie viele Menschen täglich
im Namen dieser Normalität geknechtet, gefoltert und
getötet wurden. Es werden täglich mehr, die aus
dieser Art von Mittäterschaft austreten, weil sie ein
neues Bild des Friedens und der Menschheit in sich tragen.
Haben wir einmal darüber nachgedacht, was wir wären,
wenn wir als Palästinenser, als Hindu, als Indianer
auf die Welt gekommen wären?
Wenn man die Wahrheit sagen und gleichzeitig dem Frieden
dienen will, steht man in einer schwierigen Situation, denn
die Wahrheit erzeugt tiefe, unheimlich tiefe Unruhe. Da
helfen keine spirituellen Ruheübungen, wie sie in den
esoterischen Ratgebern unserer Zeit empfohlen werden. Hans
de Boer, Theologe, Autor und einer unserer letzten Zeitzeugen,
hat die Folter am eigenen Leib erlebt. „Gesegnete
Unruhe“ nannte er eines seiner letzten Bücher.
Für diejenigen, die jetzt helfen und arbeiten wollen,
brauchen wir eine neue Art der Energie. Wir brauchen heute
einen anderen Anker der Kraft und des Glaubens. Es geht
nicht mehr nur um stille Kerzen und Gebete, es geht um eine
neue Art des Handelns und des Lebens. Für die vielen,
die jetzt auf die Straßen gegangen sind, geht es um
eine neue Basisentscheidung für ihr ganzes Leben. Friede
ist kein Wunschtraum, Friede ist die Revolution des Lebens
auf unserem Planeten einschließlich unseres eigenen.
Und für diese Revolution stehen die Wegmarken bereit,
wir sind nicht mehr ahnungslos. Ich habe dafür das
Buch von der „Heiligen Matrix“ geschrieben.
Wir können diesen Weg gehen, wenn wir uns dazu entschließen.
Es enthält den Bauplan eines neuen Lebens auf der Erde,
ohne in alte Dogmen abzurutschen.
Bitte keine falsche Religion!
Die Erde ist heilig. Das Leben ist heilig. Die Ki-Kräfte
sind göttliche Kräfte, sie dienen der Heilung
und der Heiligung. Indianerführer wie Sun Bear oder
Dhyani Ywahoo haben gesagt, was damit gemeint ist. Auch
Jesus, Martin Luther King, Nelson Mandela oder Jacques Lusseyran
(der französische Widerstandskämpfer) haben in
diesem Sinne gehandelt Aber die großen Religionen
der männlichen Epoche haben durch falsches Dogma und
Machtmißbrauch das Heilige zerstört. Sie haben
es ins Jenseits verlegt und sich von den Glücksangeboten
der sinnlichen Erde abgewendet. Religion wurde verbunden
mit dem Wahnsinn einer permanenten Lebensverdrängung.
Die Menschen, welche die Erlösung auf der Erde nicht
finden konnten, sollten sie im Jenseits finden. Mechthild
von Magdeburg, Heloise und Abälard, Maria Stuart und
alle diese großen Schicksale des europäischen
Mittelalters bezeugen eine Welt, in der es für den
liebenden, auch sexuell liebenden, Menschen keinen Ausweg
gab. (Ich möchte hier auf die fürchterliche Zeit
von Kreuzzügen und Inquisition nicht eingehen.)
Heute leiden Millionen verunglückter Liebespaare an
dem Erbe einer fehlgeleiteten Epoche. Auch die Kunst der
letzten Jahrhunderte lebt vom Unglück uneingelöster
Liebe. Goethes „Leiden des jungen Werther“,
die den jungen Napoleon so begeistert haben, ist dafür
ebenso ein Beispiel wie die dramatischen Zeugnisse von Kierkegaard,
Ibsen oder Dostojewski. Maler wie van Gogh, Gauguin oder
Paula Modersohn-Becker sind an ihrer uneinlösbaren
Sehnsucht gestorben. Das Unglück der Menschen ist in
den Romanen, den Bühnenstücken unserer Zeit und
den Feuilletons unserer Zeitungen zu einer fast obligatorischen
Zelebration geworden. Adam Kadmon, das Urbild des Menschen,
ist in die Irre gelaufen, unsere spirituellen Schaltkreise
erzeugten Schuldgefühle statt Befreiung. Nur sehr wenigen
ist trotzdem eine höhere Verbindung gelungen. Diese
ganze Vorstellung von Religion, von Kultur und Gesellschaft
war falsch, sie diente der Verdrängung elementarer
Freuden aus dem irdischen Paradies.
Wir brauchen eine neue Möglichkeit der Vereinigung
unserer sinnlichen und göttlichen Kräfte. Wir
brauchen eine menschliche und eine göttliche Kraft,
die auch dann wirken kann, wenn Menschenherzen verletzt
und verschlossen sind. Sonst geht das Morden endlos weiter.
Wir brauchen in der Welt eine universelle Kraft, die alle
diejenigen schützt, die unschuldig dem Massaker zum
Opfer fallen. Es gibt
die Unschuld. Es ist nicht die gerechte Folge eines schlechten
Karmas (Sünden aus einem früheren Leben), in einem
solchen Krieg zu sterben. Eine Esoterik und Religion, die
solches behauptet, ist wirklich „Opium für das
Volk“, wie Karl Marx gesagt hat. Schluß mit
einer falschen Spiritualität, die auch noch in den
scheußlichsten Dingen einen positiven Sinn sehen wollte!
Menschen, die so grausam umgebracht werden, wie dies heute
alltäglich geschieht, können kein positives Karma
entwickeln. Niemand kann das. Hören wir auf mit falschen
religiösen Tröstungen und mit den Hinweisen auf
die unerklärlichen Ratschlüsse eines unerklärlichen
Gottes. Sie haben uns zu lange gehindert, wirklich Mensch
zu werden und das Steuer des Lebens in die eigene Hand zu
nehmen. Wenn mein eigenes Kind in einem brennenden Haus
ist, renne ich hinein, um es zu retten. In solchen Augenblicken
bleibt uns nur noch die eigene Entscheidung. Wenn hier,
in unserem Eigensten, sich Gott bemerkbar macht, wenn uns
hier die neuen Kräfte zuströmen, dann könnte
es Gründe geben für ein neues religiöses
Bündnis. Leben und Religion werden dann nicht mehr
zwei verschiedene Dinge sein.
Wir brauchen ein neues Konzept für das Leben auf der
Erde und das Zusammenleben mit aller Kreatur. Wir brauchen
eine neue Vorstellung vom Aufbau menschlicher Gemeinschaften
und Gesellschaften: Wir brauchen
GENESIS II, die zweite Schöpfung,
diesmal ohne Krieg. Wir brauchen ein Leben in der Liebe,
wo der erste Kuß der beiden Liebenden ewig wirkt und
nie mehr verraten werden kann. Wir brauchen den Anker und
die Ruhe, um das Geheimnis der Liebe zu verstehen, damit
wir unsere Glücksorgane entwickeln können. „Alles
Lernen dient letztlich dazu, die Liebe zu lernen“,
sagte Elisabeth Kübler-Ross. Das ist nicht mehr das
Thema einer privaten Beziehung, es ist das Thema einer ganzen
Kultur. Warum sollten diese gewaltigen Erneuerungen, welche
die Menschen im technischen Bereich vollziehen, nicht auch
zwischen Menschen möglich sein?
Gott ist ein Inbegriff der universellen Intelligenz. Eine
Intelligenz, die in der Lage war, Galaxien hervorzubringen,
könnte auch so freundlich sein, uns auf der Erde ein
gutes Leben zu ermöglichen. Ich bitte Gott und Göttin,
Eloah! Die Bitte richtet sich an uns alle, so wahr wir Göttliches
in uns haben. Beseitigt das Massaker auch dort, wo Menschen
noch blind sind. Verstärkt den Geist, der ihnen und
uns die Augen öffnet, und führt sie nicht mehr
durch so ein sinnloses, grausames Schicksal, durch das sie
selber sinnlos und grausam werden. Milliarden von Menschen
sind durch dieses Schicksal gegangen. Es war eine falsche
Richtung in der Evolution des Menschen und der menschlichen
Gesellschaft. Es war auch ein falscher Aufruf zur Herrschaft
über die Natur. Bitte korrigiert den Plan, bevor noch
einmal Tausende von Kindern unter den Trümmern explodierender
Häuser zerquetscht oder im Flammeninferno der Schlachtfelder
lebendig verbrannt werden.
Wir, die wir hinter diesen Zeilen stehen, können nicht
länger Zuschauer bleiben in einem Disneyland, wo der
Krieg als Computer-Spiel vorgeführt wird. Wir können
nicht mehr wegschauen von dem, was da auf der Opferseite
wirklich passiert. Wir haben Freunde in Palästina und
in Israel. Andere haben Freunde im Irak oder in der amerikanischen
Armee. Die Kinder, die Freunde und Geliebten, die jetzt
sterben, könnten unsere eigenen sein. Wer einmal ihre
Schreie gehört hat, vergißt sie nie mehr. Die
Grausamkeit eines diktatorischen Regimes (Saddam Hussein)
kann nicht durch das grausame Sterben unzähliger Menschen
und Tiere in einem Krieg beendet werden, sie würde
nur mit anderen Mitteln fortgesetzt. Wir erfahren diese
Wahrheit jetzt in Afghanistan und in Tschetschenien. Was
dort im Moment geschieht, ist so schlimm, daß die
Medien nicht mehr darüber berichten. Alle schauen im
Moment auf Bagdad. Was aber geschieht in Grosny, der ehemaligen
Hauptstadt von Tschetschenien? Dieser Krieg ist überall,
solange die gesellschaftlichen (wirtschaftlichen, politischen,
menschlichen, geistigen) Strukturen bestehen, die ihn hervorbringen.
Stoppt den ganzen Wahnsinn!
Es gibt eine Alternative. Ein anderes Leben ist möglich,
individuell und global. Es gibt für uns alle einen
anderen Schöpfungsplan. Wir arbeiten in unserem Projekt
der Heilungsbiotope seit vielen Jahren an dieser neuen Perspektive.
Wir haben die Kraft, die Intelligenz und die Möglichkeit,
aus dem Hologramm der Welt neue Realitätsfelder abzurufen.
Es bin ja nicht nur „ich“, es ist ja auch eine
göttliche Stimme in mir und in uns allen, die so ruft.
Wir alle spielen in der vernetzten Intelligenz der Welt
unsere Urheberrolle, wir alle können die Evolution
verändern. Wir brauchen definitiv einen anderen innersten
Punkt, ein anderes Zentrum unserer Intelligenz und unseres
Einsatzes. Wir brauchen eine neue Schöpfung - im Himmel
und auf Erden. Transformation! Das ist auch die Transformation
der Religion. Wir leben in einer apokalyptischen Zeit, um
endlich aufzuwachen und die Schöpfung zu korrigieren.
Zu schlimm waren die letzten dreitausend Jahre der menschlichen
Geschichte auf der Erde. Ki, die große KRAFT des Universums,
die durch unsere Meridiane fließt, braucht von Grund
auf eine neue Orientierung, ein neues Kanalsystem, eine
neue Fließbewegung nach außen. So wie sie in
den Metropolen der antiken Zeit die neuen Kanalsysteme für
das Wasser erfunden haben, so brauchen wir heute die neuen
Kanalsysteme für die Ströme der kosmischen Lebensenergie.
Auf der Erde - mitten unter uns.
Laßt uns angesichts dieser Dinge neu zusammenkommen.
Wir empfinden den Schmerz der Welt. Aber wir sehen auch
ihre ganz andere Möglichkeit des Lebens, ihre Glücksverheißung,
ihren genialen Plan der Harmonie. Immer noch wird unsere
Erde von einer wärmenden Sonne beleuchtet. Immer noch
blühen Blumen, singen Vögel, immer noch umarmen
sich liebende Menschen. Haben wir wahrgenommen, mit welcher
vorbehaltlosen Freundschaft uns die Tiere und alle Wesen
der Natur entgegenkommen, wenn wir selbst ihnen freundlich
begegnen? Es ist das Gesetz der Resonanz, welches die Wesen
zusammenfügt in der großen „Heiligen Matrix“
des Lebens.
Wir verbinden uns in der Kraft der Erkenntnis und in dem
solidarischen Mut zur Wahrheit. Wo Wahrheit wieder möglich
wird, entsteht Vertrauen, und wo Vertrauen entsteht, entsteht
Liebe. Aus der Ökumene der neuen Geister entsteht der
Plan der neuen Erde, für den jetzt die Tore offen stehen.
Wir verbinden uns in der Kraft des absoluten NEIN gegen
den Krieg, gegen jeden Krieg. Wir verbinden uns zu einem
absoluten NEIN gegen alle Grausamkeiten an lebendigen Wesen.
Ein absolutes NEIN zu Rüstungsindustrie und Waffenhandel.
Ein absolutes NEIN zu Geheimpolizei und Folter. Ein NEIN
zur Ausbeutung der Dritten Welt. Ein NEIN zu den grausamen
Beschneidungen in Afrika, die täglich sechstausendmal
vollzogen werden. Ein Nein zu Tierhandel, Pelzfabriken,
Schlachthäusern. Ein NEIN zu Tierversuchen und (so
weit wie jetzt schon möglich) ein Nein allen Produkten,
die durch Gewalt gegen Menschen oder Tiere erzeugt worden
sind. NEIN zu einer Gesellschaft, welche solche Methoden
benutzt und honoriert. Ein absolutes NEIN zu der Scheinheiligkeit,
mit der man sich über sexuelle Unmoral empört,
während man gleichzeitig die Hinrichtung ganzer Völker
vorbereitet oder in Kauf nimmt. Wir vereinigen uns gegen
jede Form von Verschleierung und Verharmlosung. Wir verlassen
eine Realität, in der Millionen von Menschen das tun,
was wenige verordnen. Wir verabschieden uns vom Trend einer
Gesellschaft, die längst nicht mehr weiß, was
sie tut. Wir verabschieden uns von allen Idolen einer Kultur,
die versucht hat, ihre Grausamkeiten durch den Hochglanz
ihrer Limousinen oder das Blendax-Lächeln hübscher
Reklame-Gesichter zu verbergen. Wir verabschieden uns von
allen Lügen und Ablenkungen dieser Zeit. Wir sind hier,
um eine neue Lebensform zu errichten.
Je mehr wir verstehen, desto mehr nähern wir uns einem
Punkt Omega, der außerhalb des Hasses liegt. Das absolute
NEIN liegt jenseits von Haß oder Rache. Wer dieses
NEIN gefunden hat, besitzt eine neue Kraft. Es ist keine
Emotion, es ist kein Glaubensbekenntnis, keine philosophische
oder religiöse Position, sondern es ist elementar in
einem existentiellen und ethischen Sinn. Wir sagen NEIN,
weil jede andere Aussage einer Selbstverleugnung gleichkäme.
Wir sagen NEIN, weil wir in unseren eigenen Freundschaften
und Liebesbeziehungen wieder wahr werden wollen. Gleichzeitig
verbinden wir uns mit einem ebenso mächtigen JA zum
Leben, JA zur Liebe, JA zu aller Kreatur, JA für die
freudige Koexistenz und Kooperation aller Wesen - toward
the One!
Der Friede muß gelernt
werden wie der Krieg. Mit bloßem Wünschen ist
niemandem geholfen. Wir brauchen jetzt die konkreten Lebensmodelle,
in denen wir die Möglichkeit eines realen Friedens
im Zusammenleben mit aller Kreatur entwickeln und erproben
können. Diese Modelle müssen finanziert werden,
damit wir uns nicht auf Steinzeitebenen bewegen müssen.
Wir brauchen neue Technologien, neue Wohnsysteme, neue Informationskreise
und Netzwerke für die Verwirklichung gewaltfreier Lebensmodelle.
Wir bitten alle, die Geld haben: investiert es in den Aufbau
einer globalen Friedenskraft. Helft mit bei der Umverteilung
der Gelder, damit eine lebenswerte Zukunft auch ökonomisch
gesichert werden kann. Ich zitiere Pia Gyger und Pater Brantschen
vom Lassalle-Haus in der Schweiz:
„Frieden muß von der Menschheit genau mit
dem gleichen Einsatz gelernt und geübt werden wie Krieg.
Täuschen wir uns nicht. Bevor wir nicht den gleichen
Einsatz an finanziellen Mitteln zur Friedensforschung und
Friedenserziehung einsetzen, ist Frieden eine Illusion.
Sobald wir unsere psychisch-geistigen und materiellen Kräfte
auf das Erlernen von Frieden einsetzen, beginnt sich das
„Kriegsrad der Geschichte“ in die gegenteilige
Richtung zu drehen.“
Es bleibt die grundlegende Erkenntnis, die uns in die Zukunft
führt: Wir sind ein Teil des Ganzen. Die Turbulenzen
der Welt sind in uns selbst. Um die Welt zu heilen, müssen
wir uns selber heilen. Was die Erde braucht, das brauchen
wir selbst:
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Gemeinschaften in gegenseitiger
Anerkennung und Unterstützung |
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Einbettung unseres Lebens in die Heilige
Matrix des Lebens |
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Pflege, Achtsamkeit und Kooperation
mit allen Wesen der Natur |
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Wiedervereinigung der Geschlechter
in Solidarität und Partnerschaft |
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Sexuelle Liebe ohne Verbot, ohne Lüge
und Erniedrigung |
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Stabile Beziehungen für das Aufwachsen
der Kinder |
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Ein Netzwerk des Vertrauens über
der ganzen Erde |
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Reale Heilungsbiotope für die
Verwirklichung dieser Vision |
Deshalb haben wir seit einigen
Jahren in Tamera/Portugal die Friedensschule Mirja aufgebaut;
deshalb arbeiten wir seit Jahrzehnten am Aufbau neuer Gemeinschaften.
So entstand das Projekt der Heilungsbiotope und das Konzept
von „Genesis 2“: Bauplan für eine andere
Zivilisation auf der Erde. Wir arbeiten zusammen mit FriedensarbeiterInnen
in Israel und Palästina; Indien und Kolumbien und mit
anderen Gruppen, die auf ähnlicher Fährte sind.
Wir wünschen die Kooperation mit vielen tausend Menschen
in aller Welt. Ich danke allen, die uns in der schwierigen
Zeit der letzten Jahre geholfen haben. Wir spüren,
daß in allen Kontinenten ein weltweites Feld für
die neue Evolution entsteht, auch wenn die Beteiligten noch
wenig voneinander wissen. Laßt uns Medien aufbauen,
die der Verbindung dienen. Wenn alle die, die heute auf
den Straßen der Welt gegen den Krieg demonstrieren,
eine positive Perspektive sehen können, ist der Kampf
gewonnen. Ein Appell an alle FriedensarbeiterInnen: Laßt
euch nicht durch den Krieg zermürben. Helft mit bei
der Gründung eines neues Lebens auf der Erde.
Im Namen aller Kreatur
Dieter Duhm
Tamera März/April 2003
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