Dr. Dieter Duhm
   Stellungnahmen, Kommentare, Briefe
 

• 2005: Stellungsnahme von Dieter Duhm

• 1997: Stellungnahme von Dieter Duhm

  Der Sektenhammer
Auszug aus dem Buch "Die heilige Matrix"
   

Sami AWAD, Direktor des “Holy Land Trust”, Trainer für Gewaltfreiheit, Friedensaktivist, Bethlehem, Palästina:
Wir alle suchen Frieden, wir alle suchen Gerechtigkeit, wir alle suchen Freiheit. Als Palästinenser, der schon sein ganzes Leben lang unter militärischer Besatzung lebt, engagiere ich mich seit vielen Jahren für Frieden und Gewaltfreiheit. Ich habe viele wunderbare Menschen getroffen, viele, die für den Frieden arbeiten, einige, die Frieden suchen, andere, die Frieden propagieren. Es ist allerdings sehr selten, Menschen zu finden, die entschlossen sind, Frieden zu leben. Vor einigen Jahren hatte ich das Privileg und die Ehre, einige davon zu treffen, die den Traum aufrichtig leben, trotz aller Herausforderungen, die unsere Welt mit sich bringt. Tamera ist für mich ein Beispiel dafür, wie die Welt eigentlich sein sollte. Es ist ein Ort, um zu lernen, was es heißen könnte, Mensch zu sein. Es ist ein Ort, an dem die Kraft entdeckt werden kann, die in jedem von uns schlummert. Es ist ein Ort, wo wir das sein können, wonach wir uns alle sehnen.
Als palästinensischer Aktivist bin ich stolz darauf, dass Tamera sich nicht isoliert und von den Problemen dieser Welt davon läuft, sondern als Gemeinschaft entschlossen ist, den Schmerz zu heilen, den wir uns als Menschheit fast gewohnheitsmäßig zufügen im Namen von Gier, Haß und Diskriminierung.
Das Engagement der Tamera-Gemeinschaft in Palästina, Israel, Kolumbien, Indien und in vielen anderen Orten ist für mich ein echtes Licht der Hoffnung für eine bessere Zukunft für die ganze Menschheit.
Ich stehe auf der Seite der Unterstützung für alle, die Frieden suchen, und ich stehe mit großem Respekt, mit Bewunderung und Demut vor denen, die Frieden wirklich leben.
Seid gesegnet, ermutigt und sogar freudig angesichts jeder Schwierigkeit.
Möge Gott euch und eure Arbeit segnen und möge euer Licht nie aufhören zu scheinen.



Niklaus BRANTSCHEN (Jesuit und Zen-Meister, Gründer des Lassalle-Hauses, Mitbegründer des Lassalle-Institutes für Ethik in der Wirtschaft, Schweiz)
Dieter Duhm setzt einer Kultur des Krieges und des Todes eine Kultur des Friedens und des Lebens entgegen. Dafür danke ich ihm.
Gloria CUARTAS, Menschenrechtlerin und ehem. Bürgermeisterin von Apartadó, Kolumbien, von der UNESCO ausgezeichnet als"Bürgermeisterin des Friedens":
Freunde und Freundinnen! Von Kolumbien aus schreibe ich an die Männer und Frauen, die sich engagieren für eine Welt, die frei ist von Gewalt, frei von Unterdrückung, frei von einer ökonomischen Struktur, in der die Einhaltung menschlicher Grundrechte nicht mehr garantiert werden kann.
Ich schreibe in der Position einer Frau, die für den Frieden arbeitet, als Verteidigerin der Menschenrechte; ich wurde von der UNESCO ausgezeichnet als Friedensbürgermeisterin. Ich setze mein Leben dafür ein, Gemeinschaften zu begleiten, die in Kolumbien, - einem Land, das in einem über 50jährigen bewaffneten Bürgerkrieges versinkt, - ihr Recht verteidigen, auf ihrem Land zu leben und nicht mehr vertrieben zu werden. Durch dieses Engagement habe ich Tamera in Portugal kennengelernt.
Meine Erfahrung in der Friedensgemeinschaft Tamera war für mein Leben ein Geschenk wie von Mutter Natur. Es hat Ruhe, Freude und Gemeinschaft in mein Leben gebracht. Ich kann auf eine große Gruppe von Freundinnen und Freunden zählen, die mich selbst von Portugal aus nie allein gelassen haben. Nicht einmal in den schwierigsten Momenten meines Lebens, als ich politischen und militärischen Verfolgungen ausgesetzt war, die ich immer wieder in den letzten 8 Jahren erlitten habe und bis heute erleide, da ich Teil der politischen Opposition in Kolumbien bin und auf der Seite der Unterdrückten stehe. Die Gemeinschaft von Tamera hat mich nicht allein gelassen als Kampagnen gegen mich lanciert wurden, als ich verleumdet und bedroht wurde, was mir unendliches Leid beschert hat. In der Gemeinschaft von Tamera habe ich gute Menschen gefunden, die mir ihre Hand und ihr Herz gegeben und mir geholfen haben zu leben. Ich habe Treue in der Freundschaft gefunden.
Als regelmäßiger Gast besuche ich die Sommeruniversität in Tamera und habe eine kontinuierliche Kommunikation. Aus diesen Gründen kenne ich die Gemeinschaft tief. Ich habe dort einen Ort gefunden, in dem ich Kontakt mit wundervollen Menschen habe, einen Ort der Integration, des Wissens, des anhaltenden Dialogs zwischen Männern und Frauen, die ihr Leben einsetzen, um eine andere Möglichkeit zu finden, diesen Planeten auf angenehmere Weise zu besiedeln und die, jeder für sich und wo immer möglich, seinen Beitrag leistet zum Wohle aller Mitmenschen. Tamera betreibt permanente Forschung an neuen Formen der Beziehung von Mensch zur Natur, von individuellem und kollektivem Leben. Das hat mich dazu gebracht, diese Gemeinschaft meinen Freundinnen und Freunden weiter zu empfehlen, nicht nur denen in Kolumbien, auch denen in anderen Teilen der Welt.
Diese Gemeinschaft ist definitiv ein Ort, an dem Demokratie aufgebaut wird. Als ich dieses Experiment kennen lernte, hat mein Leben als Frau eine neue Basis gefunden. Ich konnte wieder glauben an Solidarität, an Freiheit und Respekt vor dem Leben.
Ich danke der Gemeinschaft Tamera für jeden Tag, den sie eingesetzt hat, um mein Leben zu beschützen und das Leben der Menschen in der „Comunidad de Paz de San José de Apartadó“ (Friedensgemeinschaft San José de Apartadó) in Kolumbien. Ich danke für ihre täglichen Bemühungen, viele Menschen weltweit zusammen zu bringen, um die ärmsten Menschen in Kolumbien zu verteidigen, die für ihr Recht auf Leben und Frieden kämpfen.
Rechnet immer mit meiner Liebe und meiner Dankbarkeit.

 

 

dpa
Den Mut zu einer großen Utopie in einer Zeit, die wenig Anlass zur Hoffnung bietet, beweist Dieter Duhm mit seinem Buch «Zukunft ohne Krieg».


 

Arun GANDHI, Präsident, M. K. Gandhi Institut für Gewaltlosigkeit, Universität Rochester, USA:
Dieter Duhm zeigt auf, wie Frieden gelebt werden kann, anstatt nur über Frieden zu reden. Seine Gedanken sind wesentlich, wenn wir eine Zukunft ohne Krieg schaffen wollen. Sein Buch "Zukunft ohne Krieg" ist ein hervorragendes Buch und ein "Muß" für jeden Friedensarbeiter.
 

Pia Gyger (Katholische Nonne und Zen-Meisterin, Mitbegründerin des Lassalle-Institutes für Ethik in der Wirtschaft, Schweiz):
"Berühre nie, wenn dein Herz nicht offen ist" - dieser Satz begleitet die Menschen von Tamera in ihrem Versuch, Eros und Sexualität als Ausdruck des heiligen Lebens zu verwirklichen.“




 

Ross and Hildur JACKSON, Gründer des Global Ecovillage Netzwerk, (GEN) Dänemark:
Tamera ist eines der Ökodörfer in unserem globalen Netzwerk, auf das wir immer hören, weil hier sehr radikale und innovative Schritte in verschiedene Richtungen und mit viel Mut unternommen werden - in der Friedensarbeit, im Aufbau der Universität und im Solarvillage-Projekt. Experimentieren heißt, neue Wege zu finden, und das ruft oft Angst und Widerstand hervor. Aber die Menschheit braucht dieses Experimentieren. Wir hoffen, daß ihr mit euren mutigen Initiativen weitermacht, so daß wir alle von euren Erfolgen und Fehlern lernen können.
Da wir Tamera noch nicht besucht haben, freuen wir uns, es bald selbst zu sehen."

Max O. LINDEGGER, Ökodorf Designer/Lehrer Crystal Waters, Australien, Mai 2007:
In den letzten Jahren habe ich Tamera dreimal zu verschiedenen Gelegenheiten besucht. Ich habe im Rahmen des "Ecovillage Design Education Kurses" unterrichtet, meine Arbeit auf der Sommeruniversität vorgestellt und mit den Ökologen-, Architekten- und Planungs-Teams zusammengearbeitet. Ein Austausch via E-Mail findet statt. Meine Tamera-Freunde waren offen für Experimente im Rahmen der Landwirtschaft, Architektur, Technologie und der Unternehmensführung. Sie sind hart arbeitende Menschen mit einem klaren Fokus, wo sie hin wollen, und sie sind in der Lage, einen offenen Geist für neue Ideen zu bewahren. Ihre Arbeit im solartechnologischen Bereich (und anderen) ist ohne Zweifel führend. Ich bin sicher, dass die harte Arbeit zu neuen Lösungen führen wird, von denen der Großteil der Bevölkerung in der Zukunft profitieren wird. Die Programme in Tamera bringen das Beste in jungen Menschen zum Vorschein - exzellente und selbstbewusste Organisatoren. Ich vermisse meine Freunde in Tamera - ein Platz der "ein zu Hause fern von zu Hause" geworden ist. Ich wünsche ihnen alles Gute beim Finden neuer Lösungen für eine herausfordernde Zukunft für unsere Planeten.

 

Reuven Moskovitz, (Historiker, Mitbegründer des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat al Salam, Israel, Träger des „Aachener Friedenspreises“ und des "Mount of Zion Award")
Die Vision, die Dieter Duhm in seinem Buch "Zukunft ohne Krieg" aufzeigt, ist nicht nur anschaulich beschrieben, sie ist auch wissenschaftlich begründet. Vor allem: sie ist lebendig. Als einer, der seit der Gründung des Staates Israel aktiv mitgearbeitet hat in der Kibbuz- und Friedensbewegung, kann ich nur sagen: Möge diese Utopie in den Herzen vieler Menschen aufblühen und möge es sie befähigen, das "Heilige Land" überall auf der Erde aufzubauen.

 

Friedensgemeinde SAN JOSE DE APARTADO, Kolumbien:
Geehrte Gemeinschaft von Tamera! Wir haben keine Worte dafür, wie dankbar wir sind für all die Unterstützung, die ihr uns gegeben habt, für das, was ihr uns gelehrt habt und wieviel Respekt und Solidarität entstanden ist in unserer Zusammenarbeit. Alles für eine bessere Welt! Euer pionierhafter Geist ist eine Quelle der Inspiration, die unseren Friedensprozess nährt. Das sind unschätzbare Dinge, für die wir nur danken können.
Wir haben euch sehr nah gespürt, sehr nah an unserem Schmerz, an unserer Arbeit, an unseren Freuden, an unserem täglichen Weg. Wir sehen euch wirklich als Brüder mit großem Respekt und viel Herz. Wir wissen, dass ihr neben uns steht.

Srinivasan SOUNDARA RAJAN, Barefoot College, Tilonia, Indien:
Was so bemerkenswert daran ist, in der Tamera-Gemeinschaft zu sein und zu leben, ist ihre aufrichtige Initiative für den Frieden zu arbeiten, unabhängig von Geschlecht, Klasse und Glauben. Auf der Sommeruniversität 2006, auf der ich das Barefoot College, Tilonia vorgestellt habe, hatte ich die Gelegenheit, aus erster Hand die Erfahrung zu machen, wie es ist, in der Tamera-Gemeinschaft zu leben. Es hat sich bestätigt, daß die Tamera-Gemeinschaft sich bemüht, einen dauerhaften Frieden für alle zu schaffen. Dies nährt in uns allen die Hoffnung, daß es möglich ist. Unsere besten Wünsche von der Tilonia Familie.


Gideon SPIRO, Journalist und Friedensaktivist, Israel:
Während meiner Zeit in der Tamera-Gemeinschaft stellte ich fest, dass ich in einigen Themen mit den MitarbeiterInnen nicht übereinstimmte, in vielen anderen aber schon. In keinem Moment aber hatte ich Zweifel an ihrem aufrichtigen Engagement für den Frieden auf der Welt, und besonders für den Frieden in Israel und Palästina. In diesem Bereich verdient ihre Arbeit den allergrößten Respekt.