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Sami AWAD, Direktor des “Holy
Land Trust”, Trainer für Gewaltfreiheit,
Friedensaktivist, Bethlehem, Palästina:
Wir alle suchen Frieden, wir alle suchen Gerechtigkeit,
wir alle suchen Freiheit. Als Palästinenser,
der schon sein ganzes Leben lang unter militärischer
Besatzung lebt, engagiere ich mich seit vielen Jahren
für Frieden und Gewaltfreiheit. Ich habe viele
wunderbare Menschen getroffen, viele, die für
den Frieden arbeiten, einige, die Frieden suchen,
andere, die Frieden propagieren. Es ist allerdings
sehr selten, Menschen zu finden, die entschlossen
sind, Frieden zu leben. Vor einigen Jahren hatte
ich das Privileg und die Ehre, einige davon zu treffen,
die den Traum aufrichtig leben, trotz aller Herausforderungen,
die unsere Welt mit sich bringt. Tamera ist für
mich ein Beispiel dafür, wie die Welt eigentlich
sein sollte. Es ist ein Ort, um zu lernen, was es
heißen könnte, Mensch zu sein. Es ist
ein Ort, an dem die Kraft entdeckt werden kann,
die in jedem von uns schlummert. Es ist ein Ort,
wo wir das sein können, wonach wir uns alle
sehnen.
Als palästinensischer Aktivist bin ich stolz
darauf, dass Tamera sich nicht isoliert und von
den Problemen dieser Welt davon läuft, sondern
als Gemeinschaft entschlossen ist, den Schmerz zu
heilen, den wir uns als Menschheit fast gewohnheitsmäßig
zufügen im Namen von Gier, Haß und Diskriminierung.
Das Engagement der Tamera-Gemeinschaft in Palästina,
Israel, Kolumbien, Indien und in vielen anderen
Orten ist für mich ein echtes Licht der Hoffnung
für eine bessere Zukunft für die ganze
Menschheit.
Ich stehe auf der Seite der Unterstützung für
alle, die Frieden suchen, und ich stehe mit großem
Respekt, mit Bewunderung und Demut vor denen, die
Frieden wirklich leben.
Seid gesegnet, ermutigt und sogar freudig angesichts
jeder Schwierigkeit.
Möge Gott euch und eure Arbeit segnen und möge
euer Licht nie aufhören zu scheinen.
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Niklaus
BRANTSCHEN (Jesuit und Zen-Meister, Gründer des
Lassalle-Hauses, Mitbegründer des Lassalle-Institutes
für Ethik in der Wirtschaft, Schweiz)
Dieter Duhm setzt einer Kultur
des Krieges und des Todes eine Kultur des Friedens
und des Lebens entgegen. Dafür danke ich ihm.
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Gloria CUARTAS,
Menschenrechtlerin und ehem. Bürgermeisterin
von Apartadó, Kolumbien, von der UNESCO ausgezeichnet
als"Bürgermeisterin des Friedens":
Freunde und Freundinnen! Von Kolumbien
aus schreibe ich an die Männer und Frauen, die
sich engagieren für eine Welt, die frei ist von
Gewalt, frei von Unterdrückung, frei von einer
ökonomischen Struktur, in der die Einhaltung
menschlicher Grundrechte nicht mehr garantiert werden
kann.
Ich schreibe in der Position einer Frau, die für
den Frieden arbeitet, als Verteidigerin der Menschenrechte;
ich wurde von der UNESCO ausgezeichnet als Friedensbürgermeisterin.
Ich setze mein Leben dafür ein, Gemeinschaften
zu begleiten, die in Kolumbien, - einem Land, das
in einem über 50jährigen bewaffneten Bürgerkrieges
versinkt, - ihr Recht verteidigen, auf ihrem Land
zu leben und nicht mehr vertrieben zu werden. Durch
dieses Engagement habe ich Tamera in Portugal kennengelernt.
Meine Erfahrung in der Friedensgemeinschaft Tamera
war für mein Leben ein Geschenk wie von Mutter
Natur. Es hat Ruhe, Freude und Gemeinschaft in mein
Leben gebracht. Ich kann auf eine große Gruppe
von Freundinnen und Freunden zählen, die mich
selbst von Portugal aus nie allein gelassen haben.
Nicht einmal in den schwierigsten Momenten meines
Lebens, als ich politischen und militärischen
Verfolgungen ausgesetzt war, die ich immer wieder
in den letzten 8 Jahren erlitten habe und bis heute
erleide, da ich Teil der politischen Opposition in
Kolumbien bin und auf der Seite der Unterdrückten
stehe. Die Gemeinschaft von Tamera hat mich nicht
allein gelassen als Kampagnen gegen mich lanciert
wurden, als ich verleumdet und bedroht wurde, was
mir unendliches Leid beschert hat. In der Gemeinschaft
von Tamera habe ich gute Menschen gefunden, die mir
ihre Hand und ihr Herz gegeben und mir geholfen haben
zu leben. Ich habe Treue in der Freundschaft gefunden.
Als regelmäßiger Gast besuche ich die Sommeruniversität
in Tamera und habe eine kontinuierliche Kommunikation.
Aus diesen Gründen kenne ich die Gemeinschaft
tief. Ich habe dort einen Ort gefunden, in dem ich
Kontakt mit wundervollen Menschen habe, einen Ort
der Integration, des Wissens, des anhaltenden Dialogs
zwischen Männern und Frauen, die ihr Leben einsetzen,
um eine andere Möglichkeit zu finden, diesen
Planeten auf angenehmere Weise zu besiedeln und die,
jeder für sich und wo immer möglich, seinen
Beitrag leistet zum Wohle aller Mitmenschen. Tamera
betreibt permanente Forschung an neuen Formen der
Beziehung von Mensch zur Natur, von individuellem
und kollektivem Leben. Das hat mich dazu gebracht,
diese Gemeinschaft meinen Freundinnen und Freunden
weiter zu empfehlen, nicht nur denen in Kolumbien,
auch denen in anderen Teilen der Welt.
Diese Gemeinschaft ist definitiv ein Ort, an dem Demokratie
aufgebaut wird. Als ich dieses Experiment kennen lernte,
hat mein Leben als Frau eine neue Basis gefunden.
Ich konnte wieder glauben an Solidarität, an
Freiheit und Respekt vor dem Leben.
Ich danke der Gemeinschaft Tamera für jeden Tag,
den sie eingesetzt hat, um mein Leben zu beschützen
und das Leben der Menschen in der „Comunidad
de Paz de San José de Apartadó“
(Friedensgemeinschaft San José de Apartadó)
in Kolumbien. Ich danke für ihre täglichen
Bemühungen, viele Menschen weltweit zusammen
zu bringen, um die ärmsten Menschen in Kolumbien
zu verteidigen, die für ihr Recht auf Leben und
Frieden kämpfen.
Rechnet immer mit meiner Liebe und meiner Dankbarkeit.
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dpa
Den Mut zu einer großen
Utopie in einer Zeit, die wenig Anlass zur Hoffnung
bietet, beweist Dieter Duhm mit seinem Buch «Zukunft
ohne Krieg».
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Arun GANDHI,
Präsident, M. K. Gandhi Institut für Gewaltlosigkeit,
Universität Rochester, USA:
Dieter Duhm zeigt auf, wie Frieden
gelebt werden kann, anstatt nur über Frieden
zu reden. Seine Gedanken sind wesentlich, wenn wir
eine Zukunft ohne Krieg schaffen wollen. Sein Buch
"Zukunft ohne Krieg" ist ein hervorragendes
Buch und ein "Muß" für jeden
Friedensarbeiter.
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Pia Gyger (Katholische Nonne
und Zen-Meisterin, Mitbegründerin des Lassalle-Institutes
für Ethik in der Wirtschaft, Schweiz):
"Berühre nie, wenn dein
Herz nicht offen ist" - dieser Satz begleitet
die Menschen von Tamera in ihrem Versuch, Eros und
Sexualität als Ausdruck des heiligen Lebens zu
verwirklichen.“
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Ross and
Hildur JACKSON, Gründer des Global Ecovillage
Netzwerk, (GEN) Dänemark:
Tamera ist eines der Ökodörfer
in unserem globalen Netzwerk, auf das wir immer hören,
weil hier sehr radikale und innovative Schritte in
verschiedene Richtungen und mit viel Mut unternommen
werden - in der Friedensarbeit, im Aufbau der Universität
und im Solarvillage-Projekt. Experimentieren heißt,
neue Wege zu finden, und das ruft oft Angst und Widerstand
hervor. Aber die Menschheit braucht dieses Experimentieren.
Wir hoffen, daß ihr mit euren mutigen Initiativen
weitermacht, so daß wir alle von euren Erfolgen
und Fehlern lernen können.
Da wir Tamera noch nicht besucht haben, freuen wir
uns, es bald selbst zu sehen."
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Max O. LINDEGGER, Ökodorf
Designer/Lehrer Crystal Waters, Australien, Mai
2007:
In den letzten Jahren habe ich
Tamera dreimal zu verschiedenen Gelegenheiten besucht.
Ich habe im Rahmen des "Ecovillage Design Education
Kurses" unterrichtet, meine Arbeit auf der
Sommeruniversität vorgestellt und mit den Ökologen-,
Architekten- und Planungs-Teams zusammengearbeitet.
Ein Austausch via E-Mail findet statt. Meine Tamera-Freunde
waren offen für Experimente im Rahmen der Landwirtschaft,
Architektur, Technologie und der Unternehmensführung.
Sie sind hart arbeitende Menschen mit einem klaren
Fokus, wo sie hin wollen, und sie sind in der Lage,
einen offenen Geist für neue Ideen zu bewahren.
Ihre Arbeit im solartechnologischen Bereich (und
anderen) ist ohne Zweifel führend. Ich bin
sicher, dass die harte Arbeit zu neuen Lösungen
führen wird, von denen der Großteil der
Bevölkerung in der Zukunft profitieren wird.
Die Programme in Tamera bringen das Beste in jungen
Menschen zum Vorschein - exzellente und selbstbewusste
Organisatoren. Ich vermisse meine Freunde in Tamera
- ein Platz der "ein zu Hause fern von zu Hause"
geworden ist. Ich wünsche ihnen alles Gute
beim Finden neuer Lösungen für eine herausfordernde
Zukunft für unsere Planeten.
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Reuven Moskovitz, (Historiker,
Mitbegründer des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat
al Salam, Israel, Träger des „Aachener
Friedenspreises“ und des "Mount of Zion
Award")
Die Vision, die Dieter Duhm
in seinem Buch "Zukunft ohne Krieg" aufzeigt,
ist nicht nur anschaulich beschrieben, sie ist auch
wissenschaftlich begründet. Vor allem: sie
ist lebendig. Als einer, der seit der Gründung
des Staates Israel aktiv mitgearbeitet hat in der
Kibbuz- und Friedensbewegung, kann ich nur sagen:
Möge diese Utopie in den Herzen vieler Menschen
aufblühen und möge es sie befähigen,
das "Heilige Land" überall auf der
Erde aufzubauen.
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Friedensgemeinde SAN JOSE
DE APARTADO, Kolumbien:
Geehrte Gemeinschaft von Tamera! Wir haben keine
Worte dafür, wie dankbar wir sind für
all die Unterstützung, die ihr uns gegeben
habt, für das, was ihr uns gelehrt habt und
wieviel Respekt und Solidarität entstanden
ist in unserer Zusammenarbeit. Alles für eine
bessere Welt! Euer pionierhafter Geist ist eine
Quelle der Inspiration, die unseren Friedensprozess
nährt. Das sind unschätzbare Dinge, für
die wir nur danken können.
Wir haben euch sehr nah gespürt, sehr nah an
unserem Schmerz, an unserer Arbeit, an unseren Freuden,
an unserem täglichen Weg. Wir sehen euch wirklich
als Brüder mit großem Respekt und viel
Herz. Wir wissen, dass ihr neben uns steht.
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Srinivasan SOUNDARA RAJAN,
Barefoot College, Tilonia, Indien:
Was so bemerkenswert daran ist, in der Tamera-Gemeinschaft
zu sein und zu leben, ist ihre aufrichtige Initiative
für den Frieden zu arbeiten, unabhängig
von Geschlecht, Klasse und Glauben. Auf der Sommeruniversität
2006, auf der ich das Barefoot College, Tilonia
vorgestellt habe, hatte ich die Gelegenheit, aus
erster Hand die Erfahrung zu machen, wie es ist,
in der Tamera-Gemeinschaft zu leben. Es hat sich
bestätigt, daß die Tamera-Gemeinschaft
sich bemüht, einen dauerhaften Frieden für
alle zu schaffen. Dies nährt in uns allen die
Hoffnung, daß es möglich ist. Unsere
besten Wünsche von der Tilonia Familie.
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Gideon SPIRO,
Journalist und Friedensaktivist, Israel:
Während meiner Zeit in der Tamera-Gemeinschaft
stellte ich fest, dass ich in einigen Themen mit den
MitarbeiterInnen nicht übereinstimmte, in vielen
anderen aber schon. In keinem Moment aber hatte ich
Zweifel an ihrem aufrichtigen Engagement für
den Frieden auf der Welt, und besonders für den
Frieden in Israel und Palästina. In diesem Bereich
verdient ihre Arbeit den allergrößten Respekt.
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